Allgemeine Geschäftsbedingungen
Spicy Mind Academy | Präsenzangebote | Stand 26. Oktober 2026
1 Anbieter und Geltungsbereich
Veranstalter und Vertragspartner ist Nico Pirner, handelnd unter Spicy Mind Academy, Leipziger Platz 1, 90491 Nürnberg, Deutschland. Telefon: +49 172 2960300. E-Mail: info(at)spicymindacademy.com.
Anette Heidel wirkt als selbstständige Kooperationspartnerin an Angeboten der Spicy Mind Academy mit. Sie wird durch diese Mitwirkung nicht Vertragspartnerin des Teilnehmers. Nico Pirner bleibt für die vertraglich geschuldeten Leistungen verantwortlich, auch soweit er zu deren Erbringung Kooperationspartner oder andere Trainer einsetzt.
Diese AGB gelten für Präsenzseminare, Workshops, Trainings, Coachings, Vorträge und Ausbildungen, und NLP-Ausbildungen. Sie gelten für Verbraucher und Unternehmer. Die Buchung kann persönlich, auf einer Messe, per E-Mail oder über die Website erfolgen. Onlineunterricht und eigenständig buchbare digitale Produkte sind nicht Gegenstand dieser AGB. Digital bereitgestellte Begleitunterlagen zu Präsenzangeboten unterliegen den Nutzungsregeln in Ziffer 10.
Verbraucher ist eine natürliche Person, die überwiegend zu Zwecken außerhalb ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Unternehmer ist eine Person oder rechtsfähige Gesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
2 Leistungen und Ausbildungsabschluss
Art, Inhalt, Umfang, Veranstaltungsort, Termine, Preis, enthaltene Materialien und gegebenenfalls Teilnahmevoraussetzungen ergeben sich aus der bei Buchung geltenden Angebotsbeschreibung und den ausdrücklich vereinbarten Ergänzungen. Diese Angaben werden in der Buchungsbestätigung wiedergegeben oder als Anlage beigefügt. Eine nachträgliche Änderung der Website ändert einen bestehenden Vertrag nicht.
Bei Ausbildungen werden die Bedingungen für Prüfung, Anwesenheit und Abschluss vor der Buchung mitgeteilt. Ein Zertifikat oder ein bestimmter Verbandsabschluss wird nur geschuldet, soweit dies ausdrücklich vereinbart ist und die hierfür vereinbarten Voraussetzungen erfüllt sind. Eine staatliche Berufsqualifikation oder Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde wird durch die Teilnahme nicht vermittelt.
Geschuldet ist die vereinbarte fachgerechte Durchführung. Ein bestimmter persönlicher, beruflicher, wirtschaftlicher oder gesundheitlicher Erfolg wird nicht zugesagt. Notwendige methodische oder didaktische Anpassungen sind zulässig, soweit sie für die Teilnehmer zumutbar sind und Inhalt, Qualität und Umfang der zugesagten Leistung nicht wesentlich verändern.
3 Buchung und Vertragsschluss
Die Darstellung der Angebote auf der Website oder in Werbematerialien ist eine Aufforderung zur Abgabe eines Buchungsangebots. Mit der ausgefüllten Anmeldung auf Papier, einer eindeutigen Buchung per E-Mail oder dem Absenden einer kostenpflichtigen Onlinebuchung gibt der Teilnehmer ein verbindliches Vertragsangebot ab. Er ist daran sieben Kalendertage ab Abgabe gebunden. Ein gesetzliches Widerrufsrecht bleibt unberührt.
Der Vertrag kommt zustande, wenn dem Teilnehmer innerhalb dieser Frist eine ausdrückliche, inhaltlich übereinstimmende Buchungsbestätigung des Veranstalters auf Papier oder per E-Mail zugeht. Eine automatische Bestätigung des Eingangs der Buchung ist noch keine Annahme, sofern sie nicht ausdrücklich die Vertragsannahme erklärt. Eine abweichende oder verspätete Bestätigung ist ein neues Angebot und bedarf der Zustimmung des Teilnehmers. Die bloße Rechnungsstellung oder der Leistungsbeginn ersetzen die ausdrückliche Buchungsbestätigung nicht.
Buchung Zahlung und Durchführung
4 Besondere Hinweise zur Onlinebuchung
Im Onlinebuchungsprozess wählt der Teilnehmer das gewünschte Präsenzangebot aus, gibt die erforderlichen Daten ein und erhält vor dem Absenden eine Übersicht über die wesentlichen Leistungen, Termine, den Gesamtpreis und die Zahlungsbedingungen. Eingaben können vor dem Absenden über die vorgesehenen Bearbeitungsfunktionen korrigiert werden. Mit Betätigung der Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ wird das verbindliche Buchungsangebot abgegeben. Die Annahme richtet sich nach Ziffer 3.
Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Eingang einer Onlinebuchung wird unverzüglich elektronisch bestätigt. Die Buchungsbestätigung enthält den Vertragsinhalt einschließlich dieser AGB und gegebenenfalls die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular als E-Mail-Text oder Anhang. Der Veranstalter speichert den Vertragstext im Rahmen der Vertragsabwicklung. Ein dauerhaftes Kundenkonto mit Abrufmöglichkeit wird nicht zugesagt. Teilnehmer können die übersandten Unterlagen speichern und ausdrucken.
5 Preise und Zahlung
Alle genannten Preise sind Gesamtpreise in Euro. Die Leistungen des Veranstalters sind nach § 19 UStG umsatzsteuerfrei; Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen. Obligatorische Prüfungs-, Material- oder Zertifikatskosten werden vor der Buchung angegeben und in den Gesamtpreis einbezogen. Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
Die vereinbarten Zahlungsbeträge und Fälligkeiten werden vor der Buchung mitgeteilt und in der Bestätigung festgehalten. Fehlt eine gesonderte Zahlungsvereinbarung, ist die Teilnahmegebühr innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang der Rechnung zu zahlen, nicht jedoch vor Vertragsschluss. Die Rechnung kann per E-Mail versandt werden.
Eine Ratenzahlung setzt eine ausdrückliche Vereinbarung voraus. Anzahl, Höhe und Fälligkeit der Raten werden vor Vertragsschluss festgelegt. Eine vereinbarte zins- und gebührenfreie Ratenzahlung erhöht den Gesamtpreis nicht. Für die Teilnahme müssen die bis dahin fälligen Beträge bezahlt sein; noch nicht fällige Raten bleiben unberührt. Gesetzliche Zurückbehaltungs- und Leistungsverweigerungsrechte bleiben bestehen.
Für Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Voraussetzungen. Der Veranstalter ist nicht allein wegen einer einmal ausgebliebenen Rate berechtigt, sämtliche späteren Raten sofort fällig zu stellen. Maßnahmen wegen Zahlungsverzugs, insbesondere eine Kündigung oder Leistungsverweigerung, richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
6 Änderungen und Absage durch den Veranstalter
Ein Ersatztrainer darf aus sachlichem Grund, etwa bei Erkrankung, eingesetzt werden, wenn er für die vereinbarte Leistung vergleichbar qualifiziert ist und die Änderung zumutbar bleibt. Ist eine bestimmte Person ausdrücklich als wesentlicher Vertragsinhalt vereinbart, gelten die gesetzlichen Rechte bei deren Verhinderung.
Verbindlich vereinbarte Termine und wesentliche Änderungen des Veranstaltungsorts werden nicht einseitig verschoben. Ist eine Änderung erforderlich, wird eine einvernehmliche Lösung angeboten. Kann die vereinbarte Leistung nicht erbracht werden, gelten die gesetzlichen Rechte. Ein Ersatztermin bindet den Teilnehmer nur mit dessen Zustimmung.
Eine Absage wegen Unterschreitens einer Mindestteilnehmerzahl ist nur zulässig, wenn die konkrete Mindestzahl und der späteste Absagetermin bereits vor der Buchung ausdrücklich vereinbart wurden. Ohne eine solche Vereinbarung besteht kein pauschaler Absagevorbehalt wegen geringer Nachfrage.
Bei vollständiger Absage werden gezahlte Teilnahmegebühren unverzüglich zurückerstattet. Bei nur teilweise nicht erbrachter Leistung entfällt die Vergütung im gesetzlich vorgesehenen Umfang. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt. Das gilt auch bei außergewöhnlichen, nicht beeinflussbaren Ereignissen; sie begründen keinen pauschalen Ausschluss von Teilnehmerrechten.
Stornierung Teilnahme und Haftung
7 Stornierung und versäumte Termine
Zusätzlich zu gesetzlichen Rechten kann der Teilnehmer ein offenes Seminar, einen Workshop oder eine Ausbildung bis einschließlich 30 Kalendertage vor dem vereinbarten Beginn der Gesamtveranstaltung kostenfrei stornieren. Maßgeblich ist der Zugang der Erklärung beim Veranstalter. Eine E-Mail an info(at)spicymindacademy.com genügt. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall zurückerstattet. Für individuell beauftragte Firmenveranstaltungen oder Einzelcoachings gilt diese zusätzliche Möglichkeit nur, wenn sie im Angebot vereinbart wurde.
Bei späterer Stornierung wird keine feste Stornopauschale vereinbart. Ob und in welchem Umfang dem Veranstalter eine Vergütung oder ein Schadensersatzanspruch zusteht, richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Ersparte Aufwendungen sowie anderweitige Verwendung oder Besetzung des freigewordenen Platzes sind nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen anzurechnen. Aus dem bloßen Fernbleiben folgt keine automatische Verpflichtung zur Zahlung des vollen Gesamtpreises.
Ein geeigneter Ersatzteilnehmer kann benannt werden. Er muss die vorher mitgeteilten Teilnahmevoraussetzungen erfüllen und in die Vertragsübernahme einwilligen. Die Zustimmung wird nicht ohne sachlichen Grund verweigert. Bei wirksamer Vertragsübernahme entstehen dem ursprünglichen Teilnehmer keine zusätzlichen Stornokosten.
Ein begonnener Ausbildungsabschnitt wird nicht allein wegen seines Beginns als vollständig erbracht behandelt. Maßgeblich sind die tatsächlichen Leistungen, die Vereinbarungen und die gesetzlichen Regelungen. Ein Anspruch auf Nachholen versäumter Termine besteht nur bei entsprechender Vereinbarung; Ansprüche wegen vom Veranstalter zu vertretender Ausfälle bleiben unberührt. Gesetzliche Kündigungsrechte, insbesondere aus wichtigem Grund, sowie gesetzliche Widerrufs- und Rücktrittsrechte bleiben bestehen.
8 Eigenverantwortung und sichere Teilnahme
Die Angebote dienen der Weiterbildung, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung. Sie ersetzen weder medizinische Diagnostik noch Psychotherapie oder andere Heilbehandlung. Der Veranstalter gibt keine Heilversprechen ab.
Teilnehmer entscheiden selbst, welche persönlichen Inhalte sie in Übungen einbringen. Übungen können abgelehnt oder unterbrochen werden. Auswirkungen auf den Erwerb eines vereinbarten Abschlusses sind anhand der vorher mitgeteilten, sachlichen Abschlussvoraussetzungen zu klären; es besteht kein Zwang, persönliche oder intime Inhalte offenzulegen.
Bei begründeten Zweifeln, ob eine Übung mit den eigenen gesundheitlichen Voraussetzungen vereinbar ist, sollen Teilnehmer vor ihrer Teilnahme geeigneten fachlichen Rat einholen. Eine pauschale Erklärung gesundheitlicher Unbedenklichkeit wird nicht verlangt. Gesundheitsdaten sind nicht ohne Anlass mitzuteilen. Notwendige Absprachen können vertraulich erfolgen.
Die Verantwortung des Veranstalters für geeignete Anleitung, zumutbare Übungsbedingungen und seine Schutz- und Sorgfaltspflichten bleibt bestehen. Bei einer konkreten Gefährdung wird die betreffende Übung unterbrochen. Ein Ausschluss von weiteren Leistungen und dessen Vergütungsfolgen richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen.
9 Haftung
Der Veranstalter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Dies sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für einfach fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen.
Diese Haftungsregelung gilt auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen, soweit sie wegen ihrer Tätigkeit im Rahmen der Vertragserfüllung in Anspruch genommen werden. Eigenverantwortliche Entscheidungen eines Teilnehmers begründen für sich allein keine Haftung; eine Haftung wegen einer vom Veranstalter oder seinen Erfüllungsgehilfen zu vertretenden Pflichtverletzung bleibt nach den vorstehenden Regeln bestehen.
Unterlagen Aufnahmen und Schlussbestimmungen
10 Urheberrecht und Nutzung von Unterlagen
Trainingsunterlagen, Texte, Grafiken, Präsentationen, Aufzeichnungen und andere Arbeitsmaterialien sind geschützt, soweit die gesetzlichen Schutzvoraussetzungen vorliegen. Diese AGB begründen keinen ausschließlichen Schutz an allgemein bekannten Ideen, Methoden oder Modellen, etwa an NLP-Methoden als solchen. Rechte Dritter bleiben unberührt.
Teilnehmer erhalten an rechtmäßig überlassenen Unterlagen ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur eigenen Vor- und Nachbereitung sowie zum persönlichen Lernen. Erforderliche Ausdrucke und Sicherungskopien für diesen Zweck sind erlaubt. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
Die erworbenen Kenntnisse und Methoden dürfen im Rahmen der jeweils geltenden berufsrechtlichen Befugnisse in der eigenen Praxis eingesetzt werden. Damit ist keine Erlaubnis verbunden, geschützte Unterlagen oder Grafiken für eigene Kurse zu vervielfältigen, weiterzugeben, öffentlich bereitzustellen oder zu verkaufen. Weitergehende Nutzungsrechte bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
11 Vertraulichkeit sowie Bild und Tonaufnahmen
Persönliche Angaben anderer Teilnehmer, die im geschützten Rahmen von Übungen oder Gesprächen bekannt werden, sind vertraulich zu behandeln. Sie dürfen ohne Zustimmung der betroffenen Person nicht nach außen weitergegeben werden. Gesetzliche Offenlegungs- und Handlungspflichten bleiben unberührt.
Teilnehmer dürfen Foto-, Video-, Ton- oder Bildschirmaufzeichnungen anderer Personen oder geschützter Veranstaltungsinhalte nur mit vorheriger Zustimmung des Veranstalters und der betroffenen Personen erstellen. Gesetzlich zulässige Nutzungen bleiben unberührt. Eine Zustimmung zur Aufnahme erlaubt nicht automatisch eine Veröffentlichung.
Eine Teilnahme verpflichtet nicht zur Mitwirkung an Aufnahmen. Für gezielt erstellte und veröffentlichte identifizierbare Aufnahmen zu Werbezwecken holt der Veranstalter eine gesonderte, freiwillige und zweckbezogene Einwilligung ein. Darin werden insbesondere Nutzungszweck und Veröffentlichungswege benannt. Eine Verweigerung hat keine Nachteile für Teilnahme oder Abschluss.
Einwilligungen können jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bisherigen Verarbeitung bleibt unberührt. Die Verarbeitung nach einem Widerruf und der Umgang mit veröffentlichtem Material richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben. Aufnahmen zur internen Dokumentation erfolgen ebenfalls nur mit geeigneter Rechtsgrundlage und vorheriger Datenschutzinformation. Vertrauliche Übungsinhalte werden nicht allein aufgrund dieser AGB aufgezeichnet.
12 Datenschutz und Werbung
Personenbezogene Daten werden nach den geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Einzelheiten zu Verantwortlichem, Zwecken, Rechtsgrundlagen, Empfängern, Speicherfristen und Betroffenenrechten ergeben sich aus den gesonderten Datenschutzhinweisen, die bei der Anmeldung bereitgestellt werden. Die AGB-Zustimmung ist keine pauschale datenschutzrechtliche Einwilligung. Eine Newsletter-Einwilligung wird gegebenenfalls gesondert eingeholt und ist freiwillig.
13 Widerruf
Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere bei Fernabsatzverträgen, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Bei Messebuchungen richtet sich die Einordnung nach den Umständen des Vertragsschlusses. Über ein bestehendes Widerrufsrecht wird gesondert informiert. Unternehmern wird durch diese AGB kein zusätzliches vertragliches Widerrufsrecht eingeräumt.
Der Beginn einer Präsenzveranstaltung oder die Übersendung von Begleitunterlagen lässt ein bestehendes Widerrufsrecht nicht automatisch für den gesamten Ausbildungsvertrag entfallen. Für einen gewünschten Leistungsbeginn vor Ablauf der Widerrufsfrist werden die gesetzlich erforderlichen Informationen und Erklärungen gesondert eingeholt.
14 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts anwendbar, soweit sie ohne diese Rechtswahl gelten würden. Es wird kein besonderer Gerichtsstand vereinbart; die gesetzlichen Gerichtsstände gelten. Ist eine einzelne Bestimmung unwirksam, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit des übrigen Vertrags richtet sich nach den gesetzlichen Regelungen.
Widerrufsbelehrung für Dienstleistungen
Für Verbraucher bei bestehendem gesetzlichen Widerrufsrecht
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Spicy Mind Academy, Nico Pirner, Leipziger Platz 1, 90491 Nürnberg, Deutschland, Telefon: +49 172 2960300, E-Mail: info(at)spicymindacademy.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online auf www.spicymindacademy.com über die Funktion „Vertrag widerrufen“ ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Vorzeitiges Erlöschen bei vollständiger Leistung
Bei einem entgeltlichen Dienstleistungsvertrag erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung, wenn Sie vor Beginn ausdrücklich zugestimmt haben, dass der Veranstalter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnt, und Ihre Kenntnis bestätigt haben, dass Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Veranstalter erlischt. Bei einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag ist die Zustimmung auf einem dauerhaften Datenträger zu übermitteln. Der bloße Beginn eines Ausbildungsmoduls ist keine vollständige Erfüllung des gesamten Ausbildungsvertrags.
Muster Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.
An
Spicy Mind Academy
Nico Pirner
Leipziger Platz 1
90491 Nürnberg
Deutschland
E-Mail: info(at)spicymindacademy.com
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
Bezeichnung der Veranstaltung oder Ausbildung
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Buchungsnummer falls vorhanden
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Bestellt am
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Name des oder der Verbraucher
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Anschrift
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Weitere Adresszeile
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Unterschrift nur bei Mitteilung auf Papier
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Datum
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(*) Unzutreffendes streichen.